Bericht

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Jahresbericht 2018

Es ereignet sich nichts Neues. Es sind immer die selben alten Geschichten, die von immer neuen Menschen erlebt werden. William Faulkner

Das vergangene Jahr war wieder geprägt von den alten Themen, die uns seit der Grün-dung des Quartiervereins beschäftigen. Schulwegsicherheit, Verkehr, neue und alte Jo-nastrasse, Verlust günstiger Mietwohnungen und Quartierlokal etc.

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Aktuelles

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Guten Tag Herr Alpiger

Der Tiefbau ist fertig und nun läuft seit einiger Zeit der Hochbau an der Säntisstrasse.

Trotz aller Ermahnungen an die Bauführer und die Lastwagenchauffeure, wird munter mit „voller Pulle“ durch die Säntisstrasse gekarrt.

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Es ereignet sich nichts Neues.

Es sind immer die selben alten Geschichten,

die von immer neuen Menschen erlebt werden.

William Faulkner

 

Jahresbericht des Präsidenten 2018

Das vergangene Jahr war wieder geprägt von den alten Themen, die uns seit der Gründung des Quartiervereins beschäftigen. Schulwegsicherheit, Verkehr, neue und alte Jonastrasse, Verlust günstiger Mietwohnungen und Quartierlokal etc.

 

Wie ein roter Faden ziehen sich diese Grundprobleme von Sitzung zu Sitzung, von Arbeitsgruppe zu Workshop, von Info-Abend zu Begehungen des Quartiers. Seit über dreissig Jahren scheint es, dass nur kleinste Schritte gemacht werden – und dass die neuen Probleme, die „alten“ in den Hintergrund drängen. Während in den Quartier-Vereinen und Parteien sein Jahrzehnten die gleichen Gesichter volles Engagement zeigen, versuchen immer neue Verkehrsplaner, Beratungsunternehmen, Beamte und Dienststellen, weitere Ideen und Visionen zu präsentieren.

 

Es ist schon etwas frustrierend, wenn die alte Jonastrasse schon im Gründungsjahr unsres Vereins zu allerlei Eingaben an die damalige Stadt Rapperswil geführt haben.

Noch immer präsentiert sich der wichtige Schulweg in unserem Quartier in desolatem Zustand. Seit über dreissig Jahren rügen wir im gleichen Zusammenhang den Übergang von Etzelstrasse zum Bleicherweg (neue Jonastrasse) – und noch immer ist diese Stelle eine tödliche Bedrohung für unsere Schulgänger und sonstigen Fussgänger. Kanton und Stadt verweigern dort einen Spiegel – und der dortige Blockbesitzer ein Zurückschneiden der Hecke. Schwierig! - Gleich lange lassen die Sofortmassnahmen zum Verkehr auf sich warten, weil wir schon so lange mit einer (politisch und finanziell) kaum ausführbaren Tunnel-Planung vertröstet werden.

Im Quartier selbst verschwindet schleichend günstiger Wohnraum – und damit die angestammte Bevölkerung. Es werden exklusive Wohnungen für Doppelverdiener erstellt, die den Eigentümern bessere Renditen versprechen. Die Pensionskasse der Stadt Rapperswil mischt da ganz vorne mit und hat grosse Pläne mit Ihren Liegenschaften. Mit den teuren Wohnungen in den neuen Liegenschaften steigen auch die restlichen Mieten im Quartier. Die Devise heisst: Anpassung ans Quartierübliche Niveau….

Die immer wieder gleichen Themen ohne erkennbare Lösungsansätze ergeben eine wachsende Politikverdrossenheit. „ Die machen ja sowieso was sie wollen“ muss ich immer wieder an Gesprächen mit Mitbürgern hören. „Wir bleiben den Bürgerversammlungen fern, da wir sowieso nichts ändern können“. Man ärgert sich über die Busphilosophie bei grossem Verkehrsaufkommen im Stillen. Wundert sich über die geplanten Grossüberbauungen im Zentrum und an der Rütistrasse – Schüttelt den Kopf über die massive Stadterweiterung im Erlen und Schachen – Fragt sich wo all die zusätzlichen Autos noch Platz haben und äussert sich dazu höchstens im Freundeskreis. „Wir schauen nur noch für uns“ sagt man mir. Dreissig Jahre kämpfen sind genug.

Der damit verbundene Rückzug in seine eigenen vier Wände; die Teilnahmeverweigerung bei der Meinungs- und Lösungsfindung; die Gleichgültigkeit gegenüber dem tägliche Kollaps auf den Strassen; der Vertrauensverlust in Ämter und Dienststellen; und so weiter …..

 ….lösen ungewollt weitere grosse Gesellschaftsprobleme aus:

Die Vereinsamung steigt rasant. - Nicht nur im Alter.

Den gemeinnützigen Organisationen fehlen die Freiwilligen (und die Spenden)

Ohne Nachbarschaftshilfe steigen die Kosten für Spitex und Haushalt-Unterstützung

Allein sein kann psychische Probleme auslösen und zu schweren Depressionen führen

Polit- und  Sozialabstinenz führt zu Gleichgültigkeit und Frustration

Usw.

Der Quartierverein Hanfländer hat seine Konsequenzen aus diesem Dilemma gezogen und sich (vorläufig) aufgelöst. Man hofft, dass in den nächsten Jahren ein neuer Vorstand gefunden werden kann.

Und bei uns?

Wir „Alten“ halten durch und suchen weitere Unterstützung. Wir hoffen stark auf (jüngere) Vorstandsmitglieder, die unsere traditionellen Themen weiter verfolgen. Wir setzen uns nach wie vor für die Sicherheit auf den Schulwegen in die umliegenden Schulhäuser ein. Weitere Themen bleiben die eigene Busspur auf der bestehenden Strassenfläche, das Vereinslokal auf dem Zeughausareal und Sofortmassnahmen im Bereich Verkehr/ Stauproblematik. Wir engagieren uns im Stadtforum und bei Arbeitsgruppen. Wir bleiben „dran“.

Unsere vielfältigen Anlässe sehen wir als wichtigen Beitrag um der Vereinsamung entgegenzuwirken. Und so beginnen unsere Jahresaktivitäten gleich im Januar mit der

Neujahrsbegrüssung. Hier stossen wir jeweils im Neuhof Jona auf das kommende Vereinsjahr an und geniessen zusammen ein währschaftes Nachtessen. Auch wenn dasc Lichterlöschen immer weiter vor die Mitternacht wandert (Altershalber….), Zeigt der grosse Aufmarsch der Besucher, die Beliebtheit des Anlasses.

Um etwas Geld in die Vereinskasse zu erwirtschaften, arbeitete eine grössere Gruppe Freiwilliger wieder einen Sonntag lang am Grillstand an der Rapperswiler Fasnacht -und am Kassendienst beim Eingang zum Fischmarktplatz. Den ewig gleichen Helfern sei einmal mehr ein grosser Dank ausgesprochen. Nur dank solchen Einsätzen können andere Vereinsanlässe so massiv subentioniert werden. Dank diesen Einnahmen bleibt das Vereinsvermögen mit beruhigendem Polster recht konstant.

Die Generalversammlung im katholischen Gemeindezentrum begrüsst die Teilnehmer als Auftakt jeweils mit einem gluschtigen Nachtessen. Der von der Stadt offerierte Dessert mit Kaffee Wurde dabei mit grossem Applaus verdankt. Die Wortlastige Traktandenliste wurde wie immer zügig abgearbeitet, um genügend Zeit füt zwei Plauschlotto-Runden zu haben - bei der allerlei Nützliches den Besitzer wechselt.

Dank den ausgelosten Gruppen – und an „Anfänger“ angepasste Spielregeln, konnten auch dieses Mal Aussenseiter das gut besuchte Boccia-Turnier gewinnen. Das Nachtessen zuvor und die ehrenvolle Siegesfeier rundeten den tollen Abend auch im vergangen Jahr stimmungsvoll ab.

Gleich beim ersten Termin der Frühlingswanderung an den Sihlsee, liess Petrus Milde walten und bescherte den Teilnehmern bestes Wanderwetter. Das Badi-Restaurant auf der Hälfte des Weges bot die Möglichkeit, die Wanderzeit zu verkürzen – oder erst da zu starten. Die Mittagsrast wurde am individuell im Dorf Einsiedeln abgehalten. Dabei zogen einige den Lunch aus dem Rucksack – die anderen ein Restaurantbesuch – vor. Der Besuch des Klosters und der Gang durchs historische Städtchen rundeten den Tag nach Wunsch und Laune ab.

Das sogenannte „Sommerfest“ im Neuhof stand diesmal wieder unter dem Motto „Wie einst am Strassenfest“. Grilladen und ein Salatbuffett verwöhnten die Gäste. Die etwa 70 Mitesser waren vom Essen begeistert – und wünschten sich in den kommenden Jahren eine Wiederholung. Den zwei Grillwagen – die unseren grossen Quartiergrill ersetzen, der von der Stadt „verloren“ wurde - tat es jedenfalls gut, wieder einmal ihre Vorzüge zeigen zu können.

Eine unvergessliche Busreise zur Insel Lindau verzauberte uns im Sommer. Ein Rundgang in der denkmalgeschützen Altstadt, - und später das Mittagessen im Restaurant beim Flughafen Friedrichshafen (mit anschliessender Shopping Tour), ergaben ein ausgefülltes Tagesprogramm. Die Heimreise mit der Fährüberfahrt nach Romanshorn waren dann noch das „Sahnehäubchen“ dieses gelungenen Ausflugs.

Traumwetter auch im Herbst beim ÖV-Ausflug nach Schaffhausen. Ein Apéro im fahrenden Zug brachte einige Neider unter den Mitreisenden, was der guten Stimmung keinen Abbruch tat. Eine lustig, besinnliche Führung zum Munot und durch die verwunschenen Altstadtgassen an den Rhein hinunter, brachten den nötigen Hunger um das währschafte Mittagessen in Lottstetten (auf deutschem Gebiet) zu geniessen. Der Nachmittag begann mit einer Fahrt nach Zürich mit dem Zug und der anschliessenden Schiffahrt zurück nach Rapperswil.

Marroni und Suuserduft zogen im Herbst wieder ein grösseres Grüppchen in den Kindergarten an der Säntisstrasse. Die durchdringende Kälte zwang fast alle an die Wärme. Nur ein paar unentwegte hielten sich an den Stehtischen im Freien auf. Daneben brutzelte der Marroni-Holzkohleofen von Losas und verbreitete würzigen Spätherbstgeruch im ganzen Quartier. Einmal mehr: Eine ganz tolle Einstimmung auf die dunklere Jahreszeit.

Der stimmungsvolle Abschluss des Jahres wurde mit einer Adventsfahrt nach Basel zelebriert. Laut Meinungsumfragen der schönste Weihnachtsmartkt der Schweiz (gefolgt vom Rapperswiler …..) Es gab genügend Zeit für einen ausgiebigen Stadtrundgang, für ein feines Mittagessen oder ein durchtesten der verschiedensten Glühwein-Kreationen. Die Sonne hielt sich zwar etwas zurück, machte aber gegen Abend früh den vielen Lichtern und Kerzen Platz, die den Tag erst so richtig verzaubern liessen.

 

 ***

 Die Vereinsgeschäfte konnten einmal mehr in drei Vorstandssitzungen organisiert werden – wobei zwei gleich mit einem Grillabend hinter dem Haus 22 verbunden wurden. Dazu nahmen auch im vergangenen Jahr einzelne Delegierte aus dem Vorstand wieder an unzähligen Sitzungen betreffs Stadt-Forum, Mobilität, Verkehr und so weiter und so weiter teil. An diesen externen Sitzungen verbrachten Hans Tobler und weitere Delegierte, zusammen einmal mehr etwa 50 Stunden. Dazu gabs wieder weit über 400 Seiten Unterlagen (direkt, per Post und per Mail). Und das alles so ganz nebenbei….

 

***

 Besten Dank auch in diesem Jahr an alle unsere Helfer im Hintergrund, die uns ein so reiches Vereinsjahr überhaupt möglich machen. Sie packen unbürokratisch einfach an, wenn es nötig ist und verteilen damit die grosse Arbeit auf viele Schultern. Dank an alle Sponsoren und Gönner, sowie an alle Vorstandsmitglieder. Einen grossen Dank aber auch an unsere Teilnehmer der Anlässe. Sie zeigen damit ihre Wertschätzung unserer Arbeit und ermuntern uns, immer wieder etwas Neues zu wagen.

 

  ***

 Wir möchten unseren Vorstand etwas vergrössern, damit auch in Zukunft genügend „Women- und Man-Power“ zur Verfügung stehen, um die alten Themen weiter zu verfolgen. Aber auch „Neues“ anzupacken und zur Blüte zu bringen. Bitte meldet Euch doch einfach bei einem Vorstandsmitglied.

 

Lassen wir uns auf ein weiteres interessantes Vereins-Jahr ein und packen wir es gemeinsam an

Bauen wir weiter aktiv an unserer Gemeinschaft

Euer Präsi Walter Jucker

 

 

 

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